Das Ausbildungskonzept der SkHZ

Wir legen grossen Wert auf eine praxisbezogene, lebendige Unterrichtsgestaltung. Der Unterricht ist gut strukturiert und zusammenhängend aufgebaut. Die Dozenten stimmen den Stoff gegenseitig ab. Somit wird eine Kontinuität gewährleistet und der/die Studierende kommt zielgerichtet voran.

Das Erlernte wird fortlaufend in den Unterricht integriert und dabei vertieft. Die Dozenten bringen ihre jahrelange Praxiserfahrung in den Unterricht ein. Damit wird das theoretische Wissen dank dem Transfer zwischen Theorie und Praxis besser verstanden.

Die Ausbildung an der Schule für klassische Homöopathie Zürich ist modular und in zwei Stufen aufgebaut.

Stufe I
Die erste Stufe ist der Diplomabschluss dipl. Homöopath SkHZ / dipl. Homöopathin SkHZ. Damit verfügen Sie über ausreichende Kenntnisse, um klassische Homöopathie zu praktizieren. Ebenso erfüllen Sie die Bedingungen zur Krankenkassenanerkennung (Zusatzversicherung).

Stufe II
Die zweite Stufe umfasst die Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung (HFP) und damit den Erwerb des Beruftitels Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom in Homöopathie.

Sie können sich auch während der Ausbildung oder nach Erhalt des Schuldiploms (Stufe I) entscheiden, ob Sie die Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung machen möchten oder nicht. Die weiterführende Ausbildung baut auf den bereits absolvierten Stunden auf.

Grundlagen

In diesem wichtigen Fach werden Ihnen die theoretischen Grundlagen der klassischen Homöopathie vermittelt. Sie lernen das homöopathische Gedankengut zu verstehen und es in die Praxis umzusetzen. Es bildet das Herzstück unserer homöopathischen Ausbildung und legt den Grundstein für eine erfolgreiche Behandlung in der Praxis.

  • Geschichte der Homöopathie
  • Organonstudium
  • Arzneimittelprüfung
  • Herstellung homöopathischer Arzneimittel
  • Philosophie nach Kent
  • Ähnlichkeitsgesetz
  • Individualität
  • Lebenskraft
  • ganzheitliche Betrachtung von Krankheit und Heilung
  • akute und chronische Erkrankungen
  • unheilbare Erkrankungen
  • Palliativbehandlung
  • Arzneimittelreaktionen
  • Heilungsreaktionen
  • Heilungsverlauf (Heringsches Gesetz)
  • zweite Verschreibung
  • den Heilungsverlauf störende Faktoren
  • Unterdrückungen
  • Potenzen / Dosierung

Materia Medica

Das Materia-Medica-Studium (Arzneimittellehre) nimmt einen grossen Teil der Unterrichts- und Lernzeit in Anspruch. Dieser umfangreiche Stoff wird Ihnen gut strukturiert vermittelt. Fälle aus der Praxis, Filme, Fotos etc. veranschaulichen deutlich die Arzneimittelbilder. Homöopathische Mittel pflanzlicher Herkunft werden im Botanischen Garten bestimmt.

  • Herkunft des homöopathischen Mittels
  • Wirkung der Rohsubstanz
  • Arzneimittelprüfung
  • Essenz des Mittels
  • vollständiges Arzneimittelbild
  • Leitsymptome
  • Fallbeispiele aus der Praxis
  • vergleichende Materia Medica
  • Beziehung zu anderen Mitteln

Miasmen – Lehre der chronischen Krankheiten

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Ausbildung bildet die Miasmenlehre. Die ererbten Belastungen (Miasmen) spielen eine grosse Rolle bei der Entstehung chronischer Krankheiten. Sie lernen die Krankheiten nach diesen Gesichtspunkten zu beurteilen. Damit eröffnen sich Ihnen neue Therapiemöglichkeiten.

  • Entstehung der Miasmen
  • geschichtlicher Hintergrund
  • psorisches Miasma
  • sykotisches Miasma
  • syphilitisches Miasma
  • tuberkulares Miasma
  • Beurteilung der miasmatischen Belastungen beim Patienten

Klinische Schwerpunkte

In diesem Unterrichtsteil werden die gebräuchlichsten homöopathischen Mittel bei akuten und chronischen Krankheiten behandelt. Hier bietet sich Ihnen die Möglichkeit, ein praktisches Nachschlagewerk für den Gebrauch in Ihrem Homöopathiealltag anzulegen, z.B.:

  • Angina
  • Atemwegserkrankungen
  • Augenkrankheiten
  • Erkältung / Sinusitis
  • Harnwegserkrankungen
  • Hautkrankheiten
  • Kinderkrankheiten
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Störungen
  • Notfallmedikamente
  • Otitis
  • psychische Erkrankungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Schwangerschaft / Geburt
  • Zahnungsbeschwerden
  • u.a.

Repertorisation

Sie lernen den Aufbau, den Gebrauch sowie die Rolle des Repertoriums in der Homöopathie kennen. Durch regelmässiges Üben erlangen Sie Sicherheit bei der Bewertung der Symptome und beim Auffinden der Rubriken.

  • Aufbau des Repertoriums
  • Hierarchisierung der Symptome
  • Aufsuchen gelernter Arzneimittelsymptome
  • Repertorisieren von Fällen aus der Praxis
  • Einführung in die Computerrepertorisation

Praktische Arbeiten

Um Sie optimal auf Ihre Praxistätigkeit vorzubereiten, nehmen wir uns während der gesamten Ausbildung viel Zeit für praktische Arbeiten. Mit Fallaufnahmen in der Klasse, in Gruppen und im Ambulatorium wird das erlernte Wissen trainiert. Anhand von Videofällen und Liveanamnesen wird die homöopathische Beobachtungsfähigkeit geschult. Die praktische Umsetzung des Geübten direkt am Patienten unter Supervision vermittelt Ihnen Sicherheit für den zukünftigen Praxisalltag.

  • Anamnesetechnik
  • Fallanalysen
  • Schulung der Beobachtungsgabe
  • Gesprächsführung
  • Umgang mit dem Patienten
  • begleitende Massnahmen während der homöopathischen Behandlung

Der Schwerpunkt im 3. Ausbildungsjahr – Praktikumsjahr – liegt in der praktischen Arbeit mit Patienten.

Praxisorganisation

Beim Start in die eigene Praxistätigkeit gibt es verschiedene Aspekte, die beachtet werden müssen. Es wird Ihnen aufgezeigt, wie eine homöopathische Praxis aufgebaut wird.

  • Organisation
  • Einrichtung / Ausrüstung
  • Fakturierung
  • Krankenkassenanerkennung
  • Behörden
  • Bewilligung

Diplomarbeit

Um das erworbene Wissen zu vertiefen, schreiben Sie am Schluss der Ausbildung eine Diplomarbeit zu einem selbstgewählten, mit der Schulleitung abgesprochenen, homöopathischen Thema.

Supervision

Nach der 3-jährigen Ausbildung bieten Ihnen die Schule für klassische Homöopathie eine fakultative Supervision an. Sie erhalten eine optimale Unterstützung für Ihren Praxisalltag.

Der Unterricht gestaltet sich wie folgt:

Teil I SupervisionLiveanamnesen

  • Videocases
  • Papercases
  • Followups
  • Case Management
  • Supervision & Beratung

Teil II WeiterbildungMateria Medica

  • vergleichende Materia Medica
  • Miasmen vertiefend
  • Klinische Schwerpunkte
  • u.a.m.
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