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FAQ


Was versteht man unter schulmedizinischen Grundlagen

Unter schulmedizinischen Grundlagen versteht man die Ausbildung in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Um den Beruf des Homöopathen / der Homöopathin auszuüben, ist ein schulmedizinisches Grundwissen unerlässlich. Damit kann der Homöopath / die Homöopathin den Krankheitsverlauf und eine allfällige Gefährdung des Patienten richtig einschätzen und in Notfallsituationen entsprechend handeln.

Ausserdem werden von den Behörden, Krankenkassen und Berufsverbänden schulmedizinische Grundlagen zur Ausübung des Berufes verlangt. Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Gesundheitswesen (siehe Aufnahmebedingungen), erfüllen diese Anforderung aufgrund ihrer früheren Ausbildung. Personen mit anderer Vorbildung können die Grundlagen nachholen. Gerne beraten wir Sie individuell über die beste Lösung für Sie.

Kann ich ohne oder ungenügende med. Ausbildung mit der Ausbildung beginnen?

Um den verantwortungsvollen Beruf des Homöopathen, der Homöopathin ausüben zu können, ist eine medizinische und eine homöopathische Ausbildung zwingend. Ebenfalls müssen die Anforderungen der Behörden, Krankenkassen (oftmals vertreten durch das EMR - siehe auch unten) und Berufsverbände erfüllt werden.

Da je nach Ihrer Vorbildung eine andere Möglichkeit der schulmedizinischen Ausbildung erforderlich ist, beraten wir Sie gerne individuell über die Ausbildungsmöglichkeiten.

Grundsätzlich ist es möglich, die medizinischen Grundlagen während der homöopathischen Ausbildung nachzuholen. Wir empfehlen, falls möglich, früh mit der medizinischen Ausbildung zu beginnen, damit im 1. oder 2. Ausbildungsjahr der Homöopathieausbildung die med. Grundlagen abgeschlossen sind. Somit können Sie sich nachher ganz auf die homöopathischen Fachausbildung konzentrieren. Je nach zusätzlicher beruflicher oder familiärer Belastung können jedoch auch andere Formen sinnvoll sein.
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Wie sieht der Praxisalltag eines Homöopathen aus?

Beim Homöopathen / bei der Homöopathin suchen Menschen aller Altersstufen und bei verschiedenen Beschwerden Hilfe. Häufig sind es Menschen, die unter chronischen Krankheiten leiden und bereits seit einiger Zeit erfolglos in schulmedizinischer Behandlung waren.

Oft wird der zukünftige Patient vor der ersten Behandlung mit einer kurzer Broschüre über die Homöopathie informiert. Ebenfalls wird häufig ein kleiner Fragebogen verschickt mit der Bitte, diesen beim ersten Termin mitzubringen. So wird der Patient ein wenig auf das erste Gespräch vorbereitet sein.

Dann erfolgt die Haupttätigkeit des Homöopathen / der Homöopathin, die homöopathische Fallaufnahme (Anamnese). In einem  ausführlichen Gespräch erzählt der Patient über seine gesundheitlichen Probleme. Nach dem ersten freien Erzählen des Patienten leitet der Homöopath / die Homöopathin das Gespräch, damit alle für die Auffindung des homöopathischen Mittels wichtigen Aspekte zur Sprache kommen. Während der Anamnese ist es sehr wichtig auf den Patienten einzugehen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich der Patient wohl fühlt und öffnen kann.

Nach der gründlichen Anamnese erfolgt die Auswertung und das Bestimmen des homöopathischen Arzneimittels. Häufig werden auch telefonische Fragen und Rückmeldungen der Patienten einen Teil der Arbeitszeit in Anspruch nehmen.
Administrative Tätigkeiten werden selber oder manchmal durch entsprechende Mitarbeiter erledigt.

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Werde ich nach Abschluss der Ausbildung von den Krankenkassen anerkannt?

Die homöopathische Ausbildung unserer Schule wird von allen üblichen Krankenkassen anerkannt und über die Zusatzversicherung vergütet. Viele Krankenkassen halten sich an die Empfehlungen des EMR (Erfahrungsmedizinisches Register) Unsere Ausbildung ist EMR konform.

Für einen Homöopathen / eine Homöopathin ist eine Krankenkassenanerkennung sehr wichtig, da dem Patienten ein grosser Teil der Behandlungskosten zurückerstattet wird.

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Was ist das EMR?

Das Erfahrungsmedizinische Register (EMR) ist eine private Institution, welche die nichtärztlichen Therapeuten in der Schweiz prüft. Viele Krankenkassen folgen den Empfehlungen des EMR und bezahlen die Behandlungskosten der EMR-empfohlenen Therapeuten aus der Zusatzversicherung. Das EMR legt auch die Anforderung der Ausbildungsstunden der schulmedizinischen Grundlagen sowie der Fachrichtung, z.B. Homöopathie, fest.

Da sehr viele Krankenkassen dem EMR angeschlossen sind, ist es wichtig, dass die Ausbildung des Therapeuten EMR-konform ist. Die homöopathische Ausbildung der Schule für klassische Homöopathie Zürich erfüllt diese Anforderungen.

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Darf ich den Beruf des Homöopathen in jedem Kanton ausüben?

In der Schweiz wird die Berufsbewilligung der Homöopathen kantonal geregelt. Das heisst in jedem der 26 Kantone findet immer ein eigenes Gesetz seine Anwendung. In einigen Kantonen sind genaue Vorschriften zur Berufsausübung vorhanden, in anderen ist die Berufsausübung nicht ausdrücklich erlaubt, wird jedoch geduldet.

Gerne beraten wir Sie individuell über die Handhabung der Bewilligung in Ihrem Kanton.

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Welche Bedeutung hat die Schweizerische Homöopathie Prüfung SHP?

Die Schule für klassische Homöopathie Zürich hat jahrelang am Aufbau und der Durchführung der SHP (Schweizerische Homöopathie Prüfung) mitgewirkt. Mit dem neuen Berufsbild Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom Fachrichtung Homöopathie hat sich die Bildungslandschaft verändert. Zurzeit arbeiten wir mit den zuständigen Stellen an der Überführung der SHP in die Fachrichtungsprüfung M2. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2017 abgeschlossen sein. D.h., ab 2017 schliessen Sie unsere Schule mit der Fachrichtungsprüfung M2 ab. Sie werden gut auf diese Prüfung vorbereitet. Die SHP wird dann nicht mehr durchgeführt.

In der Schweiz wird die Berufsbewilligung der Homöopathen kantonal geregelt. Das heisst, in jedem der 26 Kantone findet immer ein eigenes Gesetz seine Anwendung. Gerne beraten wir Sie individuell über die Handhabung der Bewilligung in Ihrem Kanton.

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Ist das Nachdiplomstudium an Ihrer Schule obligatorisch?

Das Nachdiplomstudium an unserer Schule steht Studienabgängern zur Verfügung, um ihnen den Start in den Praxisalltag zu erleichtern. Es ist fakultativ und gehört nicht zur Ausbildung.

Einmal monatlich werden sehr praxisbezogen die Schwierigkeiten im Berufsalltag der Teilnehmer besprochen. Durch Supervision erlangen die Neulinge im Beruf Sicherheit. Ebenfalls wird das bereits vorhandene Wissen vertieft und erweitert.

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Was ist eine Höhere Fachprüfung (HFP)?

Die Schule für klassische Homöopathie Zürich hat während ca. 15 Jahren in verschiedenen Verbänden und Gremien an der Ausgestaltung der Höheren Fachprüfung mitgearbeitet. Seit November 2015 ist es nun möglich die HFP zu absolvieren und damit den anerkannten Berufstitel der Naturheilpraktikerin, des Naturheilpraktikers mit eidg. Diplom in Homöopathie zu erwerben. Für die Zulassung zur HFP sind verschiedene Ausbildungsmodule erforderlich. (siehe...)

Gerne beraten wir Sie persönlich über den für Sie besten Ausbildungsweg.

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Wann kann ich die Module 3-5 absolvieren?

Die Module 3-5 können Sie, je nach Ihren Möglichkeiten, während oder nach der Grundausbildung an unserer Schule besuchen.

Gerne beraten wir Sie persönlich über den für Sie besten Ausbildungsweg.
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Kann ich auch ohne die HFP (Berufstitel Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom) praktizieren?

Ja, Sie können auch ohne den Abschluss der Höheren Fachprüfung (HFP) praktizieren.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der homöopathischen Ausbildung an unserer Schule sowie ausreichender medizinischer Ausbildung erhalten Sie das Diplom dipl. Homöopath SkHZ / dipl. Homöopathin SkHZ. Sie verfügen nun über ausreichende Kenntnisse, um klassische Homöopathie zu praktizieren. Ebenso erfüllen Sie die Bedingungen zur Krankenkassenanerkennung (Zusatzversicherung).

In der Schweiz wird die Berufsbewilligung der Homöopathen kantonal geregelt. Das heisst, in jedem der 26 Kantone findet jeweils ein eigenes Gesetz seine Anwendung. Gerne beraten wir Sie individuell über die Handhabung der Bewilligung in Ihrem Kanton.

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Wann muss ich mich entscheiden, ob ich das Schuldiplom oder das eidg. Diplom erwerben möchte?

Die Ausbildung an der Schule für klassische Homöopathie Zürich ist modular und in zwei Stufen aufgebaut.

Stufe I

Die erste Stufe ist der Diplomabschluss dipl. Homöopath SkHZ / dipl. Homöopathin SkHZ. Damit verfügen Sie über ausreichende Kenntnisse, um klassische Homöopathie zu praktizieren. Ebenso erfüllen Sie die Bedingungen zur Krankenkassenanerkennung (Zusatzversicherung).

Stufe II
Die zweite Stufe umfasst die Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung (HFP) und damit den Erwerb des Beruftitels Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom in Homöopathie.

Sie können sich auch während der Ausbildung oder nach Erhalt des Schuldiploms (Stufe I) entscheiden, ob Sie die Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung machen möchten oder nicht. Die weiterführende Ausbildung baut auf den bereits absolvierten Stunden auf.
(siehe...)

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Ich bin ehemalige(r) StudentIn der SkHZ und möchte die eidg. Anerkennung erwerben. Wie muss ich vorgehen?

Um den Berufstitel Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom in Homöopathie zu erwerben, muss jedermann zwingend die Höhere Fachprüfung (HFP) abgelegen.

Für ehemalige Studenten, welche das Schuldiplom bereits erworben haben und seit mindestens 5 Jahren praktizieren, gibt es eine vereinfachte Zulassung zur HFP. Allerdings müssen Sie die Übergangsfristen beachten.

Die Prüfung besteht aus 4 Prüfungsteilen (P1-P4). Homöopathen, die seit mind. 10 Jahren praktizieren, absolvieren lediglich die Teile P1 (schriftliche Fallstudie) und P2 (Fachgespräch über die Fallstudie). Infos Vorbereitungskurs...

Personen mit mindestens 5 Jahren Praxistätigkeit, absolvieren alle 4 Prüfungsteile, P1, P2, P3 (Fallbearbeitung) und P4 (praktische Arbeit). Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der OdA AM (www.oda-am.ch).

Übergangsfristen:
Personen mit mind. 10-jähriger Praxiserfahrung können bis spätestens November 2018 sich für die HFP im April 2019 anmelden.
Für Personen mit 5-jähriger Praxiserfahrung endet die Übergangsfrist im November 2022.

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Start August 2018
Wir führen Sie zum eidg. Diplom (HFP)

HFP

Vorbereitung Höhere Fachprüfung 2018